Eigenerwärmung von Pt100 Widerstandsthermometern

Ergänzend zu meinem letzten Blogeintrag vom 13. Januar 2010 (Hydrostatische Druckkorrektur) möchte ich heute etwas über die Eigenerwärmung von Widerstandsthermometern schreiben. Warum sollte die Eigenerwärmung beachtet werden: Neben der Korrektur des Hydrostatischen Drucks, kann es für eine Kalibrierung wichtig sein, die Eigenerwärmung zu berücksichtigen. Bei einer industriellen Temperaturmessung

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Hydrostatische Druckkorrektur

Gerade heute wurde ich wieder einmal danach gefragt, inwieweit der Hydrostatische Druck bei einer Kalibrierung zu berücksichtigen ist. Der Einfluss des Hydrostatischen Drucks sollte als folgendem Grund stets berechnet und das Endergebnis einer Kalibrierung entsprechend korrigiert werden: Alle Temperaturen, die in der ITS-90 definiert werden, beziehen sich

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Geschichte der Temperatur

Beim Stöbern auf einem antiken Buchmarkt fiel mir ein kleiner „Schatz“ in die Hände. Ein Taschenbuch über die Geschichte der Temperatur. „A History of the Thermometer and Its Uses in Meteorology“ von W. E. Knowles Middleton ist zwar bereits 1966 erschienen, stellt aber auch heutzutage noch ein

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Jeder Fühler misst seine eigene Temperatur

Temperaturfühler werden zum Ermitteln von Temperatur eingesetzt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass jedes Thermometer eine andere Temperatur misst, als zu erwarten ist. Die Begründung für dieses Phänomen ist folgende. Das Messen von Temperatur ist von vielen Einflussfaktoren abhängig. In diesem Blogeintrag werde ich Ihnen drei der wichtigsten

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Temperatur-Kalibrierung – nur Messinstrumente gleicher Art vergleichen

Die Verwendung unterschiedlicher Messinstrumente führt zu falschen Ergebnissen. Bei der Vergleichskalibrierung von Thermoelementen traten bei einem Kunden deutliche Temperaturdifferenzen auf. Nach der Schilderung des Kalibrieraufbaus war schnell geklärt, wo der Fehler lag. Für die Temperatur-Kalibrierung eines 3 mm Mantelthermoelementes wurde als Referenz-Arbeitsnormal ein Widerstandsthermometer (Pt100, Durchmesser 6 mm)

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Die ITS-90 im Alltag anwenden

Temperatur kann nicht direkt gemessen werden. Sie wird zum Beispiel über einen Widerstandswert berechnet. In der ITS-90 ist die, zum berechnen der Temperatur notwendige, Mathematik niedergeschrieben. Die ITS-90 ist zwar schon einige Jahre alt und wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit überarbeitet. Dennoch ist sie nach wie vor

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Wasser- und Galliumfixpunkt? Am besten Beide!

In den letzten Beiträgen habe ich über die beiden wichtigsten Fixpunkte der Internationalen Temperaturskala von 1990 (ITS-90) berichtet, den Wassertripelpunkt und den Galliumschmelzpunkt. Dieser Eintrag widmet sich der Frage, warum Temperatur-Kalibrierlaboratorien, die mit Widerstandsthermometern arbeiten, am besten beide Fixpunkte haben sollten. Das gilt sowohl für den Gebrauch

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Gallium – der anwenderfreundlichste Fixpunkt

Gallium – ein definierender Fixpunkt Neben dem Wasser-Tripelpunkt ist der Gallium-Schmelzpunkt der wichtigste definierende Fixpunkt der Internationalen Temperaturskala von 1990 (ITS-90). In den Vorgängerskalen noch unbekannt, wurde der Gallium-Schmelzpunkt erst 1990, nach umfassenden Forschungsarbeiten von Henry Sostman und Mitarbeitern (YSI) [1], als ein definierender Fixpunkt in der

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VSMOW – Das „reinste“ Wasser der Welt

Wasser ist nicht gleich Wasser. Standards sind notwendig, um weltweit vergleichbare Messungen etc. durchführen zu können. So verhält es sich auch bei der hochpräzisen Temperaturmessung. Die beiden internationalen Temperaturskalen, also die Celsius-Skala (0,01°C) und die Kelvin-Skala (273,16 K), werden über den Wassertripelpunkt definiert. Der Wassertripelpunkt ist demnach

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