Ausstattung eines industriellen
Kalibrierlabors
Temperaturanzeiger werden oft anhand elektrischer
Simulatoren geprüft und kalibriert.
Diese werden an den Fühlereingang des Instrumentes angeschlossen.
Das Gerät kann dann sehr einfach überprüft werden, indem entsprechende
Temperaturwerte elektrisch simuliert werden.
Betrachtet man die Temperaturerfassung
als Messkette, so hat der Temperaturfühler das größere Potenzial
zum Driften. Unter Drift versteht man eine Änderung des elektrischen
oder physikalischen Wertes eines Fühlers durch die regelmäßige thermische
Belastung. Es ist somit sehr wichtig, den Temperaturfühler oder
noch besser die Messkette, mit einer bekannten Wärmequelle zu kalibrieren
und damit zu überprüfen. Es wird grundsätzlich empfohlen, den an
das Instrument angeschlossenen Fühler als Messkette zu kalibrieren.
Geräteauswahl
Es steht eine große Auswahl an Wärmequellen
für die industrielle Kalibrierung zur Verfügung. Am weitesten verbreitet
sind die so genannten Metallblockkalibratoren. Auch die Multifunktionskalibratoren
und die tragbaren Flüssigkeitsbäder werden in der Industrie gerne
verwendet.
Die Wärmequellen bestehen in der
Regel aus einem Kalibriervolumen, in das der Temperaturfühler gegeben
wird, und einem Temperaturregler, um die gewünschte Temperatur auswählen
zu können. Es folgt eine Beschreibung der Kalibratoren bzw. Bäder.
1. Metallblockkalibratoren
Metallblockkalibratoren
bestehen aus einem Metallblock zur Aufnahme der zu kalibrierenden
Temperaturfühler. Der Block wird geheizt oder gekühlt bis die gewünschte
Temperatur erreicht ist. Es gibt zwei Typen von Metallblockkalibratoren.
In dem einen Metallblockkalibrator gibt es einen großen Block mit
einer bestimmten Anzahl von Bohrungen zur Aufnahme der Temperaturfühler.
Diese Geräte haben eine große thermische Kapazität. Die zweite Variante
hat eine einzige große Bohrung, in welche ein austauschbarer Metallblock,
also ein „Einsatz“ hinein gegeben werden kann. Diese Variante ist
flexibler und führt zu präziseren Ergebnissen, vorausgesetzt die
Einsatztemperatur wird gemessen. Die Metallblockkalibratoren werden
grundsätzlich in drei Temperaturbereiche eingeteilt, abhängig von
dem verfügbaren Material und der Heiz- und Kühltechnologie:
- Metallblockkalibratoren, geheizt
und gekühlt über thermoelektrische Wärmetauscher oder Peltiermodule;
typischer Temperaturbereich: -40°C bis +140°C
- elektrisch geheizte Metallblockbäder;
typischer Temperaturbereich: 30°C bis 700°C
- Kleine Öfen; typischer Temperaturbereich:
150°C bis 1200°C

1.1. Geräte mit Peltierelementen
Peltierelemente
sind elektrische Wärmepumpen. Wenn ein Gleichstrom durch die Peltierelemente
fließt, wird ein Wärmestrom transportiert. Wird die Flussrichtung
des Stroms gewechselt, ändert sich auch der Wärmestrom. Das heißt
also, entweder kühlen diese Elemente oder sie heizen. Die Peltierelemente
unterliegen technischen Grenzen, die durch das verwendete Halbleitermaterial
gesteckt werden. Die verwendeten Lötmittel begrenzen die maximale
Arbeitstemperatur. Darüber hinaus sind die Peltierelemente nicht
für bestimmte maximale oder minimale Arbeitstemperaturen verwendbar,
sondern für eine maximale „Differenztemperatur“ zwischen zwei Punkten.
In der Arbeitspraxis bedeutet das,
dass die niedrigste Arbeitstemperatur von der Raumtemperatur abhängig
ist. Bei der Auswahl solcher Geräte sollte der Anwender sich immer
versichern, unter welchen Bedingungen die minimale Arbeitstemperatur
erreicht werden kann.
Metallblockkalibratoren dieser Bauart
haben den Vorteil, dass sie geheizt und gekühlt werden können. Sie
sind oftmals tragbar und haben typischerweise eine schnelle Heiz-
und Kühlrate.

1.2. Elektrisch geheizte Metallblockkalibratoren
Bei diesen
Geräten wird zur Wärmeerzeugung eine elektrische Heizung verwendet.
Verglichen mit Peltiergeräten hat man
hier die Vorteile eines weiteren Temperaturbereiches, niedrigere
Kosten und meistens auch ein weitaus größeres Kalibriervolumen.
Üblicherweise arbeiten diese Geräte bis zu einer maximalen Temperatur
von 650 bis 700°C. Der Nachteil dieser Geräte liegt darin, dass
sie nur heizen können (und nicht kühlen) und darum nicht unterhalb
der Umgebungstemperatur arbeiten können. Es ist deswegen zu beachten,
dass zum Beispiel eine Spezifizierung in einem Temperaturbereich
von 0 bis 600°C bedeutet, dass zwei Bäder benötigt werden.
1.3. Kleine Öfen
Für höhere
Temperaturen werden die metallummantelten elektrischen Heizelemente
durch einen keramischen Rohrofen ersetzt. Bei den Metallblockkalibratoren
wird üblicherweise eine Heizpatrone verwendet, um den Block aufzuheizen,
oder eine Heizwicklung um den Metallblock angebracht. Die Öfen sind
anders konstruiert. Üblicherweise wird bei ihnen ein Keramikrohr
zur Aufnahme des austauschbaren Metallblocks verwendet, auf welchem
eine entsprechende Heizwicklung aufgebracht ist. Die Geräte werden
meistens verwendet, um Thermoelemente bis 1200°C zu kalibrieren.
Der Nachteil dieser Öfen, verglichen mit den Metallblockkalibratoren
für einen niedrigeren Temperaturbereich, ist die oftmals geringere
Temperaturgleichmäßigkeit und die längeren Heiz- und Abkühlphasen.

2. Tragbare Flüssigkeitsbäder
Tragbare Flüssigkeitsbäder
haben eine Bohrung, die mit Flüssigkeit gefüllt wird. Die Flüssigkeit
wird bis zu der gewünschten Temperatur umgewälzt und geheizt oder
gekühlt. Die Temperaturfühler werden direkt in die Flüssigkeit gegeben.
Aus diesem Grund wird kein speziell gebohrter Block benötigt. Das
ist ideal für kurze Fühler oder für ungewöhnliche Fühlerformen.
Abgewinkelte Fühler passen beispielsweise nicht gut in einen Metallblock,
können aber sehr gut in einem Flüssigkeitsbad kalibriert werden.
Die Messunsicherheiten sind grundsätzlich besser als bei Metallblockkalibratoren,
da keine Luftspalte vorhanden ist und die Temperaturgleichmäßigkeit
der umgewälzten Flüssigkeit besser ist. Die Nachteile der Flüssigkeitsbäder
gegenüber den Metallblockkalibratoren sind zum einen niedrigere
Arbeitstemperaturen wegen der verwendeten Flüssigkeiten und zum
anderen das Risiko der Entflammung der Flüssigkeiten. Durch das
Verdampfen des Kalibriermediums können Flüssigkeitsbäder ein Labor
verschmutzen.

3. Multifunktionskalibratoren
Eine Kombination
aller erwähnten Geräte nennt man Multifunktionskalibratoren. Diese
bieten sechs verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Standardmäßig
können diese Geräte als Metallblockkalibrator mit einem auswechselbaren
Metallblock, der zur Aufnahme von Temperaturfühlern gebohrt wurde,
verwendet werden. Der Block kann herausgenommen werden und durch
ein Flüssigkeitsbehältnis ersetzt werden. Die verwendete Flüssigkeit
wird umgewälzt, geheizt und gekühlt. Anderes Zubehör ermöglicht
die Benutzung zur Kalibrierung von Oberflächenthermometern und Infrarotthermometern.
Diese Geräte erlauben auch den Einsatz von Schlanken Fixpunktzellen.
Ein Großteil der Geräte arbeitet unter 0°C und ermöglicht damit
auch die Inbetriebnahme des Eispunktes.
Zu beachten bei der Auswahl von
industriellen Kalibriergeräten:
1. Temperaturbereich
Ein zu kalibrierendes Thermometer
wird in das Kalibriervolumen gegeben. Das kann entweder ein Metallblock
sein oder ein Gefäß mit umgewälzter Flüssigkeit. Bei den einfachsten
Modellen kann die angezeigte Temperatur des zu kalibrierenden Thermometers
mit dem Anzeigewert des Temperaturreglers verglichen werden.
Für einfache Testaufgaben und für Anforderungen,
die große Messunsicherheiten erlauben, kann auf diese Art kalibriert
werden. Ein solcher Aufbau wird meistens für moderate Temperaturbereiche
verwendet, wenn die Temperaturquelle einen nicht austauschbaren
Metallblock hat. Die daraus resultierenden großen Messunsicherheiten
entstehen durch die abweichende Temperatur des Regelsensors, der
nicht im Kalibriervolumen platziert werden kann. Es befindet sich
immer ein Temperaturgradient zwischen dem zu kalibrierenden Fühler
und Regelsensor.

Genauere Messergebnise können mit einem Referenzthermometer
erreicht werden, das ebenfalls in das Kalibriervolumen hineingegeben
wird. Anschließend wird es mit den Messwerten des zu kalibrierenden
Thermometers verglichen. In den meisten Fällen erfolgt eine rückführbare
Kalibrierung anhand dieser Methode. Die Vergleichsmethode ist die
übliche Methode bei Messungen großer Temperaturbereiche und wenn
austauschbare Einsätze verwendet werden.

In dem hier dargestellten
Beispiel, befindet sich die Referenz-Temperaturanzeige in dem Kalibrator
und bietet damit eine unabhängige Lösung. Das unabhängige System
wird in diesem Fall als Referenz genommen, das mit dem zu kalibrierenden
Thermometer verglichen wird. Diese Methode ermöglicht eine gute
Genauigkeit, eliminiert größtenteils Temperaturgradientenfehler,
Beladungsfehler und ergibt eine rückführbare Temperaturkalibrierung.
Wenn das Anzeigegerät im Gerät eingebaut ist, muss der Metallblockkalibrator
als System für jede Rekalibrierung in ein Kalibrierlabor gegeben
werden.
Werden mehrere Metallblockkalibratoren
in einem Labor verwendet, ist es empfehlenswert einen externen Anzeiger
zu benutzen. Dieser Anzeiger kann dann mit allen Metallblockkalibratoren
verwendet werden. Im Falle einer Rekalibrierung ist es dann nur
noch notwendig den externen Anzeiger mit dem Referenzthermometer
zu kalibrieren. Die Verwendung eines externen Anzeigers erlaubt
zudem eine problemlose Erweiterung der Kalibriereinrichtung. Eine
gleichzeitige Kalibrierung mehrerer Fühler wird durch das Nachrüsten
eines rechnerunterstützten Messstellenumschalters und einer Kalibrier-Software
ermöglicht.
2. Kalibriervolumen
Neben dem Temperaturbereich
gibt es eine Reihe anderer Kriterien, die berücksichtigt werden
sollten, wenn Geräte ausgewählt werden. Ein sehr wichtiges Kriterium
ist die Größe des Kalibriervolumens, denn viele Thermometer benötigen
eine relativ große Eintauchtiefe, um Wärmeableitungsfehler zu minimieren.
Die Mindesteintauchtiefe bei einer Kalibrierung von industriellen
Fühlern in Blockkalibratoren kann grob berechnet werden, indem der
Fühlerdurchmesser mit 15 multipliziert wird und dazu die 1 ½fache
Länge des Messwiderstandes addiert wird. Ein Beispiel: Ein Platinwiderstandsthermometer
ist 180mm lang und hat einen Durchmesser von 6mm. Die Mindesteintauchtiefe
beträgt 6mm x 15 + 1,5 x Länge des Messwiderstandes (30 mm) = 135
mm.

Ebenso wie die Tiefe, kann auch das Volumen für
die Wahl des Gerätes bedeutend sein. Wenn mehrere Thermometer gleichzeitig
kalibriert werden sollen, sollte ein großes Bad, das alle Thermometer
aufnehmen kann, ausgesucht werden. Dieses Bad wird mehr kosten als
ein Bad mit einem kleineren Block, aber das Einsparen von Zeit kann
die Extrakosten wieder ausgleichen. Die Einsätze auf dem Bild zeigen
beispielhaft unterschiedliche Kalibriervolumen.

3. Temperaturstabilität und Temperaturgleichmäßigkeit
Neben dem Kalibriervolumen
haben die Temperaturstabilität und die Temperaturgleichmäßigkeit
innerhalb eines Blockes große Bedeutung und sollten bei der Wahl
berücksichtigt werden.
DKD R-5-4 ist beispielsweise eine gute Richtlinie,
die beschreibt, wie die Leistung eines Metallblockkalibrators anzuwenden
ist. Dieses Dokument ist als EA 10-13 auch in Europa anerkannt.
Normale für die industrielle Kalibrierung
Ein richtiges Normalthermometer
ist ein Normal-Platinwiderstandsthermometer (SPRT) wie es in der
ITS-90 beschrieben ist. Dessen technische Eigenschaften sind in
der ITS-90 sehr genau definiert. Grundsätzlich sind SPRT´s jedoch
zu zerbrechlich, zu teuer und sie erfordern eine zu große Eintauchtiefe,
um für die industrielle Kalibrierung benutzt werden zu können.
Ein industrielles Arbeitsnormalthermometer wird
über den benötigten Temperaturbereich ausgewählt. Industrielle Platinwiderstandsthermometer
werden in der Regel in einem Temperaturbereich von –80 bis +650°C
benutzt. Für höhere Temperaturbereiche werden Thermoelemente verwendet.

Oftmals werden diese Referenzfühler Arbeitsnormal-Thermometer
genannt. Ein Arbeitsnormal-Thermometer wird in Kombination mit einem
Temperaturanzeiger eingesetzt. Es ist praktisch, Geräte mit 2 Kanälen
zu verwenden. So kann das Normal an einem Kanal angeschlossen werden
und der zu kalibrierende Fühler am anderen Kanal. Werden mehrere
Fühler kalibriert, so kann am Kanal 2 auch ein Messstellenumschalter
angeschlossen werden.

Wenn ein Temperaturanzeiger in Verbindung mit einem
Platinwiderstandsthermometer verwendet werden soll, ist es wichtig,
dass das verwendete Messgerät in der Lage ist, Thermospannung zu
eliminieren. Diese Funktion erfährt besondere Bedeutung, wenn das
Widerstandsthermometer bei höheren Temperaturen eingesetzt wird.
In Widerstandsthermometern finden sich unterschiedliche
Metalle. Die Platindrähte werden beispielsweise mit Kupferdrähten
verlängert. Diese Verbindung wird möglicherweise mit einem weiteren
Material zusammengelötet oder verschweißt. Ein Temperaturgradient,
der zwischen diesen Verbindungen besteht, verursacht eine Thermospannung.
Diese Thermospannung verursacht Fehler, wenn das Anzeigegerät mit
einer festen Polarität arbeitet. Die Größe dieses Fehlers kann bei
hohen Temperaturen sehr bedeutend sein. Für präzise Messungen mit
Widerstandsthermometern benutzt man daher entweder eine Wechselstrommesseinrichtung
oder ein Gleichstromgerät, bei dem der Messstrom permanent umgeschaltet
wird, um eben diese Thermospannungsfehler zu eliminieren.
Das Anzeigegerät und der Fühler sollten als Messkette
regelmäßig bei einem entsprechend akkreditierten Labor kalibriert
werden. Die Messkette sollte ebenfalls regelmäßig überprüft werden,
idealerweise an einer Wassertripelpunktzelle oder am Galliumfixpunkt.
Eine regelmäßige Dokumentation und ein Vergleich der beiden Widerstandswerte,
ermittelt am Wassertripelpunkt und am Galliumpunkt, zeigen mögliche
Veränderungen der Messkette auf. Ist dies der Fall, wird eine Temperung
und Rekalibrierung erforderlich.
Was ist eigentlich ein industrielles
Platin-Widerstandsthermometer (IPRT)?
Um ein IPRT zu kalibrieren,
ist es hilfreich grundlegende Fakten, wie die Konstruktion, die
Arbeitsweise mit IPRT´s und deren Fehlerquellen zu verstehen.
Die internationale Norm IEC 60751 definiert die
Toleranz und das Verhältnis von Temperatur zum elektrischen Widerstand
bei den Platin-Widerstandsthermometern. Die Empfindlichkeit beträgt
nominal 0,38 Ohm/1°C. Die meisten in der Industrie üblicherweise
verwendeten, Widerstandsthermometer haben einen nominalen Widerstand
von 100 Ohm bei 0°C.
Im Bereich von -200°C bis 0°C ist die Temperaturwiderstandsgleichung
wie folgt:
Rt = R0
⋅(1
+ a⋅T
+ b⋅T2
+ c⋅(T-100°C)⋅T3)
Und für den Bereich von 0°C bis
850°C:
Rt = R0
⋅(1
+ a⋅T
+ b⋅T2)
a = 3,9083 103 K-1
b = -5,775 107 K-2
c = -4.183 1012 K-4
IPRTs sind sehr beliebt, weil
sie dem Anwender Folgendes bieten:
• kleine Messunsicherheiten
• kleine Alterung
• großen Arbeitsbereich
• anwendbar für präzise Anwendungen
Grundsätzlich werden zwei Messwiderstandskonstruktionen
unterschieden:
Schichtmesswiderstände
und drahtgewickelte
Widerstände.
Bei Schichtmesswiderständen
wird eine mikrodicke Platinschicht auf ein Keramiksubstrat gedampft.
Vorteile dieser Messwiderstände sind die relativ niedrigen Kosten
und die schnelle Ansprechempfindlichkeit. Diese Konstruktionen sind
stetig verbessert worden, obwohl die unterschiedlichen thermischen
Ausdehnungen des Substrates und des Platins Stabilitäts- und Alterungseffekte
zeigen.

Thermometer mit drahtgewickelten Messwiderständen
besitzen üblicherweise eine geringere Messunsicherheit. Besonders
bei der Verwendung bei großen Temperaturbereichen. Der Aufbau und
die Konstruktionen variieren sehr stark.Die Methode der „Teilweisen
Unterstützung“ ist eine beliebte Konstruktion, da sie kleine Messunsicherheiten
erreicht. Die sehr feine und dünne Platinwendel wird nur teilweise
im Keramikgehäuse befestigt. Damit ist ein akzeptabler Kompromiss
zwischen der mechanischen Stabilität und der Möglichkeit der Ausdehnung
des Drahtes realisiert. Mechanischer Druck und damit kontinuierliche
Alterung wird somit minimiert.

Bei Temperaturen über 450°C wird es immer schwieriger
das Platin vor der Verschmutzung durch das Ausgasen der Metallschutzrohre
der Thermometer zu schützen. Das ist der Grund, warum bei Labor-Normalthermometern
der Metallschutzmantel durch eine Glaskonstruktion ersetzt wird.